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Die Tainos
Im Jahre 1492 legte Kolumbus an den Küsten der Insel an. Die Ureinwohner, die er dort antraf, gehörten zu der ihm unbekannten Rasse der Tainos, was in der indianischen Arawaca-Sprache gut oder edel bedeutet. Die Tainos besiedelten die Insel seit dem achten Jahrhundert vor Christus. Sie führten ein einfaches, seßhaftes Leben, das sich durch eine reiche religiöse Überlieferung und eine vielfältige Ackerbautradition auszeichnete. Die Tainos besaßen die im karibischen Raum am weitesten entwickelte Kultur. Dennoch wurde diese Rasse durch das rücksichtslose Vorgehen der Eroberer innerhalb von 50 Jahren nach ihrer Entdeckung völlig ausgerottet. Aus diesem Grund beeinflusste die Lebensweise dieser Eingeborenen die heutige dominikanische Kultur nur in geringem Maß.
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| Cemi taíno |
Ackerbau
Yuca (Maniok), Mais, Erdnüsse und
Tabak sind wichtige landwirtschaftliche Erzeugnisse der Dominikanischen Republik, die auch
in Europa die Zeit der Eroberung überdauert haben.
Höhlenmalerei und
Handwerk
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| Petroglifos taínos |
Spuren der tainischen
Höhlenmalereien sind an verschiedenen Stellen auf der Insel zu finden, so z.B. in den
Höhlen Las Maravillas und in der Pommier-Höhle. Die berühmten Caritas (kleine
Gesichter) kann man anlässlich einer Tour um den Enriquillo-See bewundern. Weitere
berühmte Höhlen befinden sich im Parque Nacional del Este und in Los Haitises. Die auf
unserer Insel gefundenen Zeugnisse der Töpferkunst stellen die anderer Inseln qualitativ
in den Schatten. Dasselbe kann man von den Gegenständen aus Stein und Holz
behaupten,
deren sich die Tainos bei ihren magisch-religiösen Zeremonien bedienten. Die beiden
wichtigsten Zeugnisse des tainischen Flechthandwerks, die unsere Kultur übernommen
hat, sind die Hängematte "hamaca" und der Ranzen "macuto".
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